Vom 17. - 19.09.2006  

            

3-Tagefahrt nach Dresden und zur Besichtigung der Glashütter Uhrenbetrieb Original GmbH.

                     Am Sonntag, den 17.09.2009 beginnt unsere Reise bei schönem Wetter.Herr Makossa holt uns mit dem superneuen Bus, mit 5 Sternen dekoriert, ab.

                        Die Firma Wiedenhoff hat uns den grünen Hingucker zur Fahrt geschickt. Toll !

   Unsere Fahrt führte uns in zügiger Fahrt, unterbrochen von notwendigen Pausen, sowie selbstgebackenem Apfelkuchen meiner Frau, mit Kaffee, der von unserem Dream-Team serviert wurde, zu unserem Ziel, welches wir gegen 15:15 Uhr erreichten.

 

   Während der Fahrt hatte ich Gelegenheit den Werdegang dieser Reise zu erklären:

   Denn eigentlich hatte ich vor, den >Airbus A380< zu besichtigen wie er auf eine Lebenszeit von 25 Jahren mit ca. 60.000 Starts und Landungen gemartert wird.

   Doch nach ca. 1,5 Jahren mit Telefonaten und Schreiben hatte ich von Airbus eine komplette Absage erhalten.

 Aber einmal Dresden im Kopf, wollte ich dann eine andere Firma besichtigen, und hier war die Firma >Infineum Technologies< angedacht, doch hier erhielt ich kurz vor Fahrtbeginn eine Absage. Gleichzeitig hatte ich mit der >Glashütter Uhrenbetrieb GmbH< einen Termin ausmachen können, den wir dann letztendlich besuchen konnten.

   Kaum das wir unsere Zimmer im  >Hotel Lindenhof in  01465 Dresden-Langebrück, Dresdner Str. 36< belegt hatten fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt Dresden. Herr Makossa zeigte uns bereits einige interessante Gebäude und brachte uns direkt vor die Frauenkirche. Hier war die Stadt auf eigene Art zu erkunden. Einige von uns sind dann gegen 18:00 Uhr in der Frauenkirche gewesen und hatten während eines >Anglikanischen Gottesdienstes< Gelegenheit diesem zu folgen und gleichzeitig in Ruhe die neu erbaute Kirche auf sich wirken zu lassen.

Um 20:00 war ein Tisch im >Pulver-Turm, im schönsten Gewölberestaurant Dresdens<  für uns reserviert. Es war richtig voll in diesem Haus und die Getränke und die Speisen wurden zügig von netten jungen Frauen serviert.

Gegen 22:00 hat uns dann Herr Makossa abgeholt und zum Hotel gefahren. Der Tag war lang geworden und nur wenige Mitfahrer fanden sich noch zu einem Absacker an der Bar ein.

Am Montag, den 18.09.2006 begann der Tag mit dem Frühstück um 07:45, denn um 08:45 fuhren wir über Autobahnen und Landstraßen nach Glashütte.

Hier wurden wir um 10:00 von Frau Johnen und Herrn Hammer erwartet. Nach einer kleinen Einführung wurden wir dann in zwei Gruppen durch das Haus geführt.

Der Werdegang der Firma wurde anhand von Schautafeln und Modellen in Vitrinen erklärt, ebenso das Auf und Ab im Laufe der Zeit. Denn von vielen Uhren-Firmen sind nur wenige übrig geblieben.

Der Rundgang führte uns durch alle Abteilungen die zur Herstellung dieser komplizierten Uhren benötigt werden. Die Präzision der Arbeiten wurde uns genau so deutlich gezeigt wie die Formgebung und die Verzierungen der einzelnen Bauteile. Die enorme Vielzahl der Informationen und das Gesehene führte doch zum Schluß zu dem Punkt, wo man nichts mehr aufnehmen konnte. Gut 2 Stunden sind doch dann sehr lang. Im Nachhinein fallen einem immer wieder einzelne Punkte ein wie die Federwerke, Lagersteine oder „große“ und „kleine“ Schrauben (Gewinde=0,35 mm Ø, Schraubenkopf= 0,55mm Ø, Schraubenschlitz =0,1 mm Breite)

Es war ein toller Erfolg und ich konnte unsere obligatorischen VTI-Messerchen mit Dank überreichen.

Zur Erholung brachte uns Herr Markossa dann über sehr schöne Landstraßen zur Bastei im schönen Elbsandsteingebirge. Es war ein sehr gelungener Ausflug, vor allem weil das Wetter so schön mitspielte und der Fußweg die Beine wieder in Schwung brachte.

 

Im Anschluß sind wir an der Elbe entlang über >Schloß Pillnitz<, wo wir einen Abstecher zum Schloß und der Kamelie machten, nach Dresden zurück gefahren. Herr Makossa erklärte diverse Gebäude und wusste über viele Orte und Landstriche zu erzählen.

Um 17:00 Uhr holte uns Frau Becht von der >Dresden Werbung & Tourismus GmbH<, zur Stadtführung unter der Carolabrücke ab. Zur großen Freude aller stand hier ein Verkaufswagen mit leckeren Teigwaren, den meine Frau fast leer kaufte und an die Reiseteilnehmer verteilte.

Frau Becht wusste nun interessantes über die Stadt Dresden zu erzählen, und was nicht mehr mit dem Bus gemacht werden konnte, wurde dann zu Fuß gemacht.

Ab 19:00 Uhr war der Tag zur freien Verfügung, jedoch sind alle mit dem Bus zum Hotel zurückgefahren.

 

               Nach einem gemeinsamen Abendessen war für Viele der Tag abgearbeitet.

Am Dienstag, den 19.09.2006 begann der Tag mit dem Frühstück um 07:30, denn um 08:45 fuhren wir über die Autobahn nach Erfurt. Während der Fahrt hat es teilweise stark geregnet aber vor Erfurt kam die Sonne wieder hervor.

Gegen 12:00 Uhr konnte ich die Mitreisenden für 3 Stunden auf Entdeckungstour schicken, nicht ohne sie vorher mit einem kopierten, informativen, Stadtplan ausgerüstet zu haben. Viele richteten den ersten Weg direkt in den Dom bzw. durch die Altstadt zur Krämerbrücke.

Pünktlich wie es bei uns üblich ist, konnten wir gegen 15:00 den weiteren Heimweg antreten und gegen 19:00 Uhr waren wir in Solingen.

Mein Ziel, die Uhrenfabrik zu besichtigen war bei allen Teilnehmern besonders gut angekommen, und die beiden Städte und die Landschaft in groben Umrissen zeigen zu dürfen ist so gut angekommen, dass einige Mitfahrer sich im Urlaub die Region ansehen wollen.

 

Herr Herbert Clemens war so von dem Gesehenen und Erlebten begeistert, dass er sich im Bus dafür besonders bedankte.

Auch hier nochmals Dank an unseren besonnenen Busfahrer Herrn Makossa, besonders auch weil er uns sehr gut informiert hat und mit dem 5-Sterne-Bus hervorragend gefahren hat.

 

Leitung: Heinrich Lorsbach