Besichtigung des RWE-Kraftwerkes Niederaußem und Einblicke in Garzweiler 2

 

Alles gigantisch!

 

Das Inhaltliche und Fachliche ist am besten auf den Internetseiten des RWE nachzulesen:

http://www.rwe.com/web/cms/de/8/rwe/  

http://www.rwe.com/web/cms/de/55436/rwe-power-ag/  und

http://www.rwe.com/web/cms/de/108460/rwe/suche/?q=bmllZGVyYXXDn2Vt&qt=niederau%DFem

 

Hier sind auch alle Daten zu finden, wenn jemand allein oder in einer Gruppe Ähnliches erleben und erfahren möchte wie die Teilnehmer der vom VTI organisierten Tagesfahrt.

 

Nach einer Film/Bilder-Show und dem „Verkleiden“ mit Schuhen, Helmen, Brillen sahen die Teilnehmer nur noch Gigantisches: Die neue Wirbelschicht-Trocknung mit integrierter Abwärmenutzung, kurz WTA, mit ihrem riesigen Brennofen, daneben der mit 200m Europas höchstem Kühlturm, die Maschinen zur Braunkohlezerkleinerung – all dies konnten die Teilnehmer unter fachkundlicher Aufsicht kennenlernen. Wartungsarbeiten am Brennofen sorgten dafür, dass die Besichtigung „in Ruhe“ verlaufen konnte – keine Lärmquelle, die in den Ohren dröhnte.

Die Teilnehmer staunten, welche Technik eingesetzt werden muss, damit am Ende des Prozesses „ein wenig Dampf“ über eine Turbine einen Generator antreibt, der den Strom erzeugt.

Also nichts anderes als ein Fahrrad-Dynamo, halt nur ein klein wenig größer und mit anderem Antrieb.

 

 

 

 

Eine Aussichtsplattform in 170m Höhe (Kölner Dom: 152m) ließ erahnen, was der Dunst verschluckte: bei klarer Sicht einen erstaunlichen Weitblick bis ins Bergische. Umgekehrt ist der nebenstehende Kühlturm auch von einigen Solinger Höhen zu sehen.

Kühlturm, fast 30m  höher als unsere Plattform

 

 

Die restlichen 8m mussten über Treppen erklommen werden.

 

Abschließend gab es diese Fotomöglichkeit:

 

 

Damit war der Tag noch nicht beendet….

Anschließend ging es zum Mittagessen nach Bergheim ins Brauhaus „Zur Krone“.

 

Danach wurde 2 Aussichtspunkte des Abbaugebietes Garzweiler 2 angefahren:

Zunächst Jackerath, von dem aus die Zusammenführung der Kohlefließbänder bis zum Abtransport per Güterwagen zu sehen war. Auch hier: Gigantismus pur!

 

Der 2. Stopp wurde im Norden bei Jüchen eingelegt: Ein unglaublicher Blick in das Abbaugebiet des Tagebaus! Gigantische Maschinen bauen ab, fördern weiter, andere, ebenso große Bagger sorgen für die Aufschüttung des Abraums. Maßstäbe werden total verändert. Man kann sich keine realistische Vorstellung von der Größe der Baggers und den räumlichen Dimensionen des gigantischen „Loches“machen.

 

Die Größe eines solchen Baggers ist auf den RWE-Seiten nachzulesen.

 

Begeistert vom Gesehenen kehrten die Teilnehmer wieder nach Solingen zurück!

 

(Fotos –mit Kommentaren: Manfred Rehfeld)