Bericht über unsere Reise nach Regensburg und Umgebung in der Zeit vom 28.08.2007 - 30.08.2007


Nach Aufsammeln und Zustieg der 32 Fahrtinteressenten ging es mit dem Bus der Firma Wiedenhoff und dem bewährten Fahrer Heiko Andree über die Autobahnen gen Süden, in Richtung REGENSBURG.

Auf der langen Strecke wurde zum "Strecken" der Glieder und "Bewegen" der Knochen, sowie die Einnahme einer kleinen Mahlzeit die notwendige Pause an einer BA-Raststsätte eingelegt.

Erstes Ziel war die WALHALLA oberhalb von Donaustauf. Vom Busparkplatz aus waren noch einige Höhenmeter zu bewältigen. Das imposante Gebäude wurde zwischen 1830 und 1842 auf Geheiß des bayrischen Königs Ludwig I vom Architekten "Leo von Klenze" errichtet. Es wurde als ein offenes Baudenkmal angedacht und konzipiert und sollte dabei dem griechischen Tempelschema entsprechen. Die "Totenhalle" beherbergt derzeit rund 127 Marmorplastiken und 64 Tafeln von Personen und Persönlichkeiten deutscher und europäischer Geschichte, den Fixpunkten der Geistes- und Naturwissenschaften, der Literatur, der Musik und der bildenden Kunst.

Von der Donau aus gesehen stellt das Gebäude einen imposanten Bau dar und entspricht in seiner Gänze einem griechischen Tempel.

Anschließend ging die Fahrt weiter in die Stadt REGENSBURG zum Hotel "ARCH" in der Altstadt. Die Altstadt Regenburg's hat mittlerweile den Titel "WELTKULTURERBE" erhalten!

Der Belegung der Zimmer folgte die Stadtführung durch die Altstadt mit 2 charmanten Damen. - Ich erspare dem Leser dieser Zeilen die Aufzählung der wichtigen und imposanten Bauwerke, der Denkmäler, der schmalen Gassen und der einladenden Lokal, denn dies würde den Rahmen dieses Berichtes sicher sprengen.

Am Vormittag des 29.08.2007 konnten die Mitreisenden das bei der Stadtführung gesehene noch einmal in Ruhe genießen und in sich aufnehmen.

Nach einem persönlich gestalteten Mittagstisch ging es dann zur Werksbesichtigung der "BAYRISCHEN-MOTOREN-WERKE" (BMW) in Regensburg. Ein Mitarbeiter des Hauses informierte uns zu Beginn mit Filmbeiträgen über BMW insgesamt sowie über das Werk in Regensburg und über die Produktionserfolge.

Anschließend folgten wir, jeder ausgerüstet mit Kopfhörern, dem versierten Mitarbeiter des Werkes. Angefangen vom Blechpressen bis hin zu den fertig lackierten PKW der Serie "1" wurde uns die Herstellung der Fahrzeuge gezeigt. Dabei ließ der Mitarbeiter den Teilnehmern viel Zeit zum Betrachten der Produktions-Abschnitte und Vorgänge. Zusätzlich ging er auf jede Frage ein und beantwortete diese sehr ausführlich. Dadurch wurde aus der vorgesehen 2,5 stündigen Besichtigung eine Veranstaltung von 3,5 Stunden, die sich aber aus Sicht der Teilnehmer wirklich gelohnt haben.

Nach der Rückkehr von BMW verbrachten die Mitreisenden den Rest des Tages in den netten, gemütlichen Gaststätten.

Am Morgen des 30.08. wurden die gepackten Koffer in den Bus verladen. Mit Tempo ging die Busfahrt nach Kehlheim zum Schiffsanleger. Von dort mit dem Schiff zum Benediktenkloster Weltenburg . Bei dem typischen VTI-Wetter – strahlender Sonnenschein - war die Fahrt auf der Donau durch den Donaudurchstich ein Erlebnis. Am Tag vorher waren wir von Technik erschlagen worden, nun konnten wir in Ruhe und Beschaulichkeit die Natur genießen. Es tat richtig gut. In Weltenburg angekommen, waren die Klosterkirche und die anderen Sehenswürdigkeiten das erste Ziel der Fahrtteilnehmer. Da sich nun auch der Magen sich meldete, half die bodenständige Küche und das leckere Bier der Klosterbrauerei diesen Mangel zu beheben

Dann wieder Einstieg in den Bus und ab in Richtung Heimat. Eine wichtige Zwischenstation war die Besichtigung der längsten Holzbrücke bei Essing im Naturpark Altmühltal . Diese Brücke überspannt den Rhein-Main-Donau-Kanal mit einer Länge von 193 m. Für die Planungs- und Entwicklungsarbeit dieser Holzkonstruktion wurden 7 Jahre benötigt.  

Anschließend ging es durch Beilngries auf die Autobahn. Im Rasthaus Würzburg die notwendige Pause für Fahrer und Teilnehmer. Die Vorschriften für die Lenkzeiten der Busfahrer haben sich im letzten Jahr geändert. Später noch ein kleiner Stopp. Danach trafen wir alle wieder glücklich in Solingen ein.

Leitung: Kurt Emmerich

Hinweis: Durch KLICK auf die farblich markierten Worte, gelangen Sie jeweils zum entsprechenden Thema.