VTI-Betriebsbesichtigung der Fa. PFLITSCH Kabelmanagement, Hückeswagen 

und Besichtigung des Klärwerks Hückeswagen des Wupperverbandes am 29.04.2011

 

Am Freitag, den 29. April 2011, nachdem alle Teilnehmer an der Bismarckstraße, am Hauptbahnhof in Ohligs und in SG-Wald zugestiegen waren, fuhren wir mit unserem Lieblingsbus (Neoplan) des Unternehmens Wiedenhoff, gelenkt von Herrn Markossa, über Remscheid und Bergisch-Born nach Hückeswagen.

Pünktlich um 10 Uhr trafen wir bei der Fa. Pflitsch ein, wo wir erst einmal im Casino vom Geschäftsführer Herrn Harald Pflitsch sowie den Herren Breuer und Wagner begrüßt wurden. Nach den einleitenden Worten von Herrn Pflitsch wurden uns durch eine Filmvorführung das Unternehmen und die Produkte vorgestellt. Das Familienunternehmen Pflitsch setzte mit aktuell 203 Mitarbeitern im letzten Jahr 36 Millionen € um. In zwei Produktbereichen, den Kabelverschraubungen aus Metall und Kunststoff, sowie den Kabelführungen, ebenfalls aus Metall und Kunststoff, bedient man weltweit den höherwertigen Markt.

In drei Gruppen aufgeteilt besichtigten wir anschließend die Fertigung mit der Dreherei, der Kunststoffspritzerei, der Blechstanzerei und Blechbiegerei, den Montageplätzen, den Lagern für die Kabelverschraubungen und Kabelführungen, den Versand, den Werkzeugbau und das Prüffeld.

Nach dieser informativen Betriebsbesichtigung trafen wir uns dann wieder im Casino, um uns dort zu stärken, die offengebliebenen Fragen zu klären und über das Gesehene zu diskutieren.

Herr Stamm bedankte sich zum Ende bei Herrn Pflitsch und all denen, die mit geholfen haben, dass wir umfassende Einblicke erhielten und nun den Namen Pflitsch mit Modernität, Qualität, Kundenorientierung und sozialer Kompetenz verbinden.

Ein kleiner Spaziergang entlang der Wupper-Talsperre führte uns zum nahegelegten Klärwerk Hückeswagen des Wupperverbandes, wo wir um 13.30 Uhr von zwei Mitarbeitern begrüßt wurden, die uns dabei auch die Aufgaben und die Leistungsfähigkeit des Klärwerks aufzeigten. Die Abwässer der Stadt Hückeswagen und deren Umfeld mit etwa 48000 Einwohnern benötigen eine Klärleistung von 44000 m3/Tag, wobei besondere Anforderungen gestellt werden, das heißt 97% Reinigungsleistung, da das geklärte Wasser in die Wupper-Talsperre eingeleitet wird. Bei der anschließenden Führung, aufgeteilt in zwei Gruppen, bekamen wir alle Reinigungsstationen gezeigt und ausführlich erklärt. Es steckt schon eine erstaunliche Technik dahinter und ein Heer von Millionen Mikroorganismen, die sich um die Hinterlassenschaften der Bevölkerung kümmern und diese weitestgehend beseitigen, wie wir es mit Hilfe eines Mikroskops beobachten konnten.

Auch hier dankte Herr Stamm den Herren, die uns diese Einblicke gewährten und den technischen Ablauf erklärten.

Eine kurze Fahrt brachte uns zum Landgasthof Heidersteg nahe der Wupper-Talsperre, wo wir bei einer Bergischen Kaffeetafel den Tag gemütlich ausklingen ließen, bevor uns Herr Markossa wohlbehalten zurück zu unseren Ausgangspunkten dieses gelungenen und informativen Tages brachte.

Besonders zu danken ist Herrn Stamm, der diese Exkursion in gewohnt hervorragender Manier organisiert und betreut hat.

 

Gerhard Moch (Schriftführer)