VTI – Fahrt nach Augsburg

Besichtigung der MAN Diesel + Turbo SE

Führung im Wasserkraftwerk Wolfzahnau

 

Am Sonntagmorgen, den 4. September 2011, nachdem alle 37 Teilnehmer,  zugestiegen an den Reisebushalten in Solingen und in Ohligs, an Bord des Mercedes-Reisebusses der Firma Glauch waren, begann unsere 4-Tage-Fahrt nach Augsburg. Herr Reiber, begleitet von seiner Frau Gabi, zuständig für den Service im Bus, lenkte uns über die A3 Richtung Süden. Am Rasthof Medenbach im Taunus legten wir die erste Pause ein. Uschi Stamm reichte jedem ein Stück Kuchen zur Stärkung, dazu Kaffee aus der Bordküche. Weiter ging es am futuristischen Hilton-Hotel mit dem integrierten ICE-Bahnhof am Frankfurter Flughafen vorbei bis kurz hinter Würzburg, wo wir in der Nachbarschaft vom Kloster Schwarzach am Main zum Mittagessen im „Schwarzen Ross“ in Hörblach einkehrten. Nach herzhaft-schmackhaftem Essen (und Trinken)  ging es auf die letzte Etappe über Nürnberg-Fürth nach Augsburg, wo wir am frühen Abend beim Hotel IBIS ankamen. Nach etwas Frischmachen wollten wir noch in das nahegelegene Zentrum, aber ein Prachtexemplar von Anti-VTI-Wetter nagelte uns im Hotel fest. So verbrachten wir den Abend in einem größeren Kreis im Hotelrestaurant – es wurden trotzdem unterhaltsame Stunden.

Am Montagmorgen nach dem Frühstück brachte uns Herr Reiber zum MAN-Museum. Dort nahmen uns die Herren Friedlein, Jörg und Kallmeyer in Empfang und begrüßten uns. Herr Friedlein führte uns danach durch das Museum und erklärte uns die einzelnen Exponate, angefangen vom ersten Einzylinder-4-Takt-Diesel-Versuchsmotor, den Rudolf Diesel mit den Ingenieuren von MAN in den Jahren 1893 – 1897 entwickelte und der am 26. Juni 1895 seine ersten Arbeitstakte leistete, über den ersten Diesel-Motor, der 1898 an Kunden ausgeliefert wurde und einen Sechszylinder-Dieselmotor, der speziell für U-Boote entwickelt wurde und 800 mal gebaut worden ist. Weitere Ausstellungsstücke wie z. B. ein Planetengetriebe der MAN-Tochter RENK und eine ganze Reihe verschiedener Flach- und Rotations-Druckmaschinen der manroland AG, aber auch diverse Baugruppen wie z. B. Zylinderköpfe oder auch Kolben und Pleuel von 2- und 4-Takt-Dieselmotoren zeigen den hohen Standard des Maschinenbaues.

Als zusätzliches Highlight hatte Herr Friedlein einige technische Unterlagen über die Müngstener Brücke aus dem über 1,5 Millionen Dokumente umfassenden historischen Archiv geholt und uns zu Einsicht bereitgelegt. Von der zeichnerischen Darstellung der Brückendetails über die Berechnungen mit hoch-komplizierten  Formeln bis zu alten Originalartikeln  aus der Presse konnte man nur begeistert sein.

Schade – die geplante halbe Stunde für das Museum war viel zu kurz, denn gern hätten wir uns viele Ausstellungsstücke genauer angesehen – und für die Exponate in der oberen Etage war leider auch keine Zeit mehr.

Nachdem wir uns bei Herrn Friedlein für seine Ausführungen und seine Bemühungen bedankt hatten, führten uns Herr Jörg und Herr Kallmeyer hinüber auf das benachbarte Werksgelände der MAN. Im Foyer des Diesel-Towers, dem Verwaltungshochhaus, wurden wir stilecht eingekleidet mit Schutzbrille, Helm und einem kleinen Mann im Ohr, damit wir auch bei größerem Abstand zu unserem Guide noch alle Informationen akustisch erhielten.

Die MAN Diesel & Turbo SE mit Sitz in Augsburg ist weltweit führender Anbieter von Großdieselmotoren und Turbomaschinen für maritime und stationäre Anwendungen. Das Unternehmen entwickelt Zweitakt- und Viertaktmotoren, die in Eigenproduktion oder von Lizenznehmern gefertigt werden und eine Leistung zwischen 450 KW und 87 MW erbringen. Darüber hinaus entwickelt und fertigt MAN Diesel & Turbo Gasturbinen bis 50 MW, Dampfturbinen bis 150 MW sowie Kompressoren mit Volumenströmen bis 1,5 Mio m³/h mit Drücken bis 1000 bar. Turbolader, Verstellpropeller, Gasmotoren sowie chemische Reaktoren ergänzen das Produktportfolio. Das Liefer- und Leistungsspektrum von MAN Diesel & Turbo umfasst komplette Schiffsantriebssysteme, Turbomaschinensätze sowohl für die Öl- und Gas- als auch die Prozessindustrie sowie schlüsselfertige Kraftwerke. Im Jahr 2010 setzten 12700 Mitarbeiter an mehr als 100 nationalen und internationalen Standorten 3,8 Mrd. € um.

Im Werk Augsburg werden mittelschnelllaufende Viertakt-Common-Rail-Dieselmotoren in einem Leistungsspektrum von 600 bis 30.000 PS in diversen Baureihen sowie die dazugehörenden Turbolader gefertigt. Die größeren Baureihen 32/40, 48/60 und 58/64 sind modular aufgebaut und ermöglichen so Reihenmotoren mit 6 – 9 und V-Motoren mit 12 – 18 Zylindern, wobei der erste Zahlenwert den Bohrungsdurchmesser und der zweite Wert den Kolbenhub jeweils in Zentimetern angeben. Die Motoren der Baureihe 48/60 werden vor allem für Kreuzfahrt-, RoRo-Schiffe und Chemikalientanker geordert, die Baureihe 58/64 sind ein idealer Hauptantrieb für Containerschiffe.

Los ging die Besichtigung bei der Gießerei, einer der größten in Deutschland, in der die gigantischen Motorblöcke in der Nacht gegossen werden, denn für den elektrischen Schmelzvorgang wird die Energie des gesamten Werkes eingesetzt. Innerhalb einer Minute füllen 120 Tonnen geschmolzenes Metall die Gussformen. Nach dem Erkalten gehen die Gussrohlinge in die Putzerei, wo sie vom Formsand und von den erforderlichen Angüssen und Steigern befreit und gewaschen werden. Auf einer riesigen Anreißplatte werden die Motorblöcke für die Bearbeitung vorbereitet, das heißt die Mitten festgelegt und Bearbeitungsaufmaße vermittelt, nach denen sich die weitere Bearbeitung richtet. Auf gigantischen Bearbeitungsmaschinen, vier Portalbearbeitungszentren nach Gantry-Bauart von der Firma WALDRICH aus Coburg werden die Werkstücke fertig bearbeitet, wobei ca. 10% ihres Gesamtgewichtes zerspant werden, d. h. etwa 10 Tonnen Späne. Weiter ging die Führung durch die mechanische Fertigung voller CNC-Bearbeitungsmaschinen für Drehen und Fräsen/Bohren und auch Fertigungszentren, die diese Technologien auf einer Maschine kombinieren.

Durch die Baugruppenmontage, in der wir auch einige Kurbelwellen, die aus Japan zugeliefert werden (aus einem Stück geschmiedet und komplett bearbeitet – knapp 12 m lang) sowie mehrere Nockenwellen sehen konnten, ging es in die Motorenmontage, wo die Kraftpakete komplett zusammengebaut werden (je nach Anzahl der Zylinder und der Baugröße bis zu 12 m lang, 5 m hoch und 200 Tonnen schwer).

Danach muss jeder dieser Kraftmeier seine Leistungsfähigkeit in einem 4 – 6-stündigen Prüfstandlauf beweisen. Hat der Kunde dazu sein ok gegeben, erhalten die Motoren noch den gewünschten Anstrich, bevor es per LKW oder Bahn zum Bestimmungsort geht. Die ganz dicken Brummer werden in einer Schwerlast-Nachtfahrt per LKW nach Heilbronn gebracht, auf ein Binnenschiff verladen und schippern auf diesem Weg zum Kunden.

Auf dem Weg über das Werksgelände besuchten wir auch die PrimeServ Academy. Ihr Schwerpunkt liegt zum einen auf der internen Weiterbildung der eigenen Service-Ingenieure, die regelmäßig aus der ganzen Welt nach Augsburg kommen, um ihr Know-how zu vertiefen. Zum anderen richtet sich das Angebot an Schiffs- und Kraftwerksingenieure, die in Basis-, Fortgeschrittenen- und Expertenkursen mit Dieselmotoren aus dem Hause MAN vertraut gemacht werden. Sobald ein Motor verkauft ist, hat der Kunde die Möglichkeit, seine Ingenieure hierher zur Schulung zu schicken. Jährlich werden hier so etwa 250 Teilnehmer geschult. In der modern gestalteten Halle stehen eine ganze Reihe von Motoren und Baugruppen wie Zylinderköpfe und Turbolader bereit, an die die Techniker aus aller Welt Hand anlegen können. Wir konnten dabei zusehen, wie gerade in einem Zylinderkopf mit einem Spezialwerkzeug die Ventilsitze nachgespindelt wurden.

Zurück im Diesel-Tower konnten wir unser Equipment wieder abgeben und uns von Herrn Jörg und Herrn Kallmeyer verabschieden und ihnen dafür danken, dass sie uns einen beeindruckenden Einblick in einen faszinierenden Maschinenbau ermöglicht haben.

Nach so viel Technik und langen Wegen über das Werksgelände meldete unser Magen Bedürfnisse an. Unser Bus brachte uns die paar Meter hinüber zum „Wirtshaus am Lech“, wo wir uns in gemütlich-bayerischem Ambiente wieder stärken und noch einmal über die gerade gewonnenen Eindrücke sprechen konnten. Danach lieferte uns Herr Reiber wieder an unserem Hotel ab – das offizielle Programm war für diesen Tag abgehakt und jeder konnte seine Freizeit genießen – zumeist mit einem Bummel in die Stadt, um sich vielleicht schon das eine oder andere anzusehen, zu shoppen oder einfach in einem Cafe am Maximilianplatz zu sitzen und die Kulisse genießen.

Am Dienstagmorgen um 9 Uhr starteten wir mit unserem Bus zur Stadtrundfahrt, geleitet von Frau Hartmann und Frau Zillner von der Augsburger Touristik, über die prachtvolle Maximilianstraße, auch Kaisermeile genannt, mit den Giebeln stolzer Patrizierhäuser, vorbei an den drei Monumentalbrunnen mit den wertvollen Bronzefiguren, die Herkules, Merkur und Augustus darstellen, vorbei am Rathaus und Perlach, dem Dom und dem Mozarthaus ging es hinunter ins Unterland zur Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg durch das Ensemble mit acht Gassen und sieben Toren, eine kleine „Stadt in der Stadt“ mit einer eigenen Kirche, mit Stadtmauern und Stadttoren. Jakob Fugger der Reiche stiftete die Fuggerei 1521 als Wohnsiedlung für bedürftige Augsburger Bürger. Die Jahreskaltmiete für eine Wohnung beträgt noch immer den Nominalwert des Rheinischen Guldens (aktuell 0.88 €). In den 140 Wohnungen der 62 Häuser leben derzeit 150 Menschen. Eine unbewohnte, vollständig möbilierte Wohnung zeigt den Wohnstandard der Fuggereiwohnungen der Gegenwart. Die schmalen Straßen mit ihren heimeligen Gärten vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit. Zurück ging es wieder mit dem Bus hinauf zur Maximilianstraße, wo es wieder zu Fuß weiterging zu den Fuggerhäusern mit dem innenliegenden Damenhof, vorbei am Zeughaus und der Kirche St. Moritz, zum Maximilianmuseum mit seinem schönen von einem spektakulären Glasdach überwölbten Innenhof, in dem die restaurierten Originalbronzen der berühmten Augsburger Prachtbrunnen, dem Augustus-, dem Merkur- und dem Herkulesbrunnen, ausgestellt sind. Im Stadtbild werden sie durch Repliken ersetzt. Unser Weg führte uns danach über den Maximilianplatz zum Rathaus und Perlach.

Das Augsburger Rathaus gehört zu den eindrucksvollsten Rathäusern Deutschlands und gilt als bedeutendster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen. 1615 erfolgte die Grundsteinlegung durch den damaligen Stadtbaumeister Elias Holl. 1620 waren die Außenarbeiten, 1624 der Innenausbau vollständig abgeschlossen. Technisch ist das Augsburger Rathaus eine Pionierleistung, denn bei seiner Fertigstellung galt es als weltweit einziges Gebäude mit mehr als sechs Stockwerken. Der Goldene Saal ist der Prunksaal im Augsburger Rathaus. Er zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Spätrenaissance in Deutschland und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Augsburg. Im zweiten Obergeschoss des Rathauses gelegen, misst der Goldene Saal 552 m² bei einer Deckenhöhe von 14 Metern. Mit seinen beeindruckenden Eingängen, den üppigen Wandmalereien und der prachtvollen Kassettendecke galt er schon zur Zeit seiner Entstehung als Höhepunkt künstlerischer Innenraumgestaltung. Hier verabschiedeten wir uns von unseren charmanten Guides und dankten ihnen für die unterhaltsame Führung.

Neben dem prunkvollen Rathaus erhebt sich der 70 m hohe Perlachturm. Einst Ausdruck reichstädtischen Bürgerstolzes, sind Rathaus und Perlach heute noch Wahrzeichen und Mittelpunkt der Augsburger Altstadt. 258 Stufen muß man erklimmen, wenn man von der Aussichtsplattform des Turms den einzigartigen Ausblick über das gesamte Stadtgebiet genießen will.

Zu gern hätten wir das gemacht,  aber wir waren im „Ratskeller“, dem historischen Gewölbekeller unter dem Rathaus, den man mit seinem rustikal-eleganten Ambiente gesehen haben sollte, zum Mittagessen angemeldet. Gut gestärkt und erfrischt ging es danach im Programm weiter und deshalb enterten wir erneut unseren Bus und Herr Reiber brachte uns hinaus in die Wolfzahnau, wo wir das alte Wasserkraftwerk, die „Perle der Augsburger Wasserwirtschaft“, besichtigen wollten. Herr Winter vom mittelständischen Wasserkraftwerksbetreiber aus der Lechstadt war allerdings der Meinung, dass das neue Kraftwerk am Wolfzahnauwehr das technisch interessantere Objekt für uns sei. Das unterirdische Kraftwerk, von 2009 bis 2010 erbaut, wurde in das im Jahre 1967 errichtete Wolfzahnauwehr integriert. Bei einem Durchfluss von 60 m³/s und einer Fallhöhe von 4 m erzeugen zwei Kaplanturbinen 8,5 Mio KWh pro Jahr. Das Kraftwerk wurde in die Uferböschung integriert – es leitet das Wasser seitlich aus dem Lech ab, führt es unterirdisch durch die Turbinen und wieder in den Lech zurück. Oberirdisch soll nach der Fertigstellung nur noch der Zugang zum Aufzugschacht zu sehen sein, also keine Verschandelung der natürlichen Auenlandschaft am Lech. Zusätzlich entstand neben dem Kraftwerk eine neue Fischtreppe, die den Tieren ganzjährig den vier Meter hohen Aufstieg ermöglichen soll. Es lagern unterhalb eines 20 Meter messenden Abschnittes des insgesamt 100 Meter langen Wehrs natürlich wirkende Wackersteine. Auf dieser schiefen Ebene, auch „raue Rampe“ genannt, rauscht das Wasser wie an einer natürlichen Fluss-Schnelle hinunter. So wird Wassertieren das „Wandern“ auch flussaufwärts ermöglicht – auch das ist Naturschutz.

Da noch genügend Zeit übriggeblieben war und die Sonne herrlich schien, fügten wir dem Programm einfach noch einen weiteren Punkt hinzu und fuhren anschließend zum Eiskanal, der künstlichen Wildwasseranlage, die für die Kanuslalom-Wettbewerbe der Olympischen Spiele 1972 errichtet wurde. Der Eiskanal war das weltweit erste künstliche Kanuslalom-Stadion. Es bietet Tribünen für 24.000 Zuschauer und wird vom Wasser des Lechs gespeist. Die Strecke gabelt sich in eine Slalomstrecke und eine Wildwasserstrecke. Die olympische Strecke ist 660 m lang und 10 m breit mit einer durchgeleiteten Wassermenge zwischen 10 und 19 m³/s. Die Olympiastrecke für Kanuslalom ist seit Jahrzehnten Maßstab und Vorbild bei der Konzeption neuer Strecken. Sie besteht im Prinzip aus drei verschiedenen Leistungsstrecken, nämlich der Kinderstrecke, dem Jugendkanal und der Weltcupstrecke. Der Eiskanal bietet ein ebenso anspruchsvolles wie abwechslungsreiches Wildwasser mit Stufen, Walzen und Kehrwassern (Schwierigkeit WW IV). Der Vorteil des Eiskanals ist es, dass aufgrund von Sperrwerken zu jedem Wasserstand hervorragende Trainingsmöglichkeiten bestehen. Während der Wintermonate jedoch ist die Weltcupstrecke geschlossen. Weitere Vorteile sind der glatte Boden und die abgerundeten Einbauten, damit ist die Verletzungsgefahr der Sportler gering. Im Gegensatz zu modernen Wildwasseranlagen wie etwa im Kanupark Markkleeberg kommt die Strecke ohne elektrisch betriebene Pumpen aus und hat daher geringe Betriebskosten, allerdings ist die Streckennutzung vom Wasserstand des Lechs abhängig.

 Wir hatten das Glück, dass einige Kanuten für die kurz bevorstehenden Deutschen Meisterschaften trainierten und wir so gut erkennen konnten, welch artistisches Können, Kraft, Schnelligkeit, Kondition und Gleichgewichtssinn in den brodelnden Wassern erforderlich sind. Die Kanustrecke war am Ende unseres Besichtigungsprogramms noch einmal ein richtiges Highlight. Man kennt sie zwar von diversen TV-Sportsendungen, aber in natura erhält man doch einen ganz anderen Eindruck

Danach ging es zurück ins Hotel. Zum Abschluss trafen wir uns am Abend im Biergarten des Restaurants „Zeughaus“. Bis in die späten Abendstunden saßen wir in großer Runde gemütlich beisammen bei zünftiger Brotzeit und diversen Seideln Bier, gezapft aus 3-Liter-Biersäulen – es war ein schöner Abschiedsabend.

Am Mittwochmorgen, nachdem wir ausgecheckt hatten und das Gepäck im Bus verladen war, ging es zurück Richtung Solingen. Zur Mittagszeit kehrten wir in Mespelbrunn im Spessart im „Hotel zum Engel“ ein. Nach sehr gutem Essen, dabei auch einigen kulinarischen Spezialitäten, konnten die wenigsten am ausgezeichneten Kuchen- und Tortenbuffet zum Nachtisch oder als Wegzehrung während der Weiterfahrt vorbeigehen. Bis auf einen kleinen Stau bei Köln kamen wir ohne Probleme am frühen Abend in Solingen an.

Herr Stamm bedankte sich im Namen aller bei Herrn Reiber für die gute Fahrt und bei seiner Frau für den hervorragenden Service an Bord.

Auch wir möchten uns bedanken und zwar bei Jürgen Stamm und seiner Frau Ursel für die wie immer ausgezeichnete Organisation der Reise und auch bei denen, die beim Ausarbeiten dieser gelungenen vier Tage mitgeholfen haben.

 

Gerhard Moch (Schriftführer)